Dienstag, Juli 28, 2009

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Vor einiger Zeit habe ich in einem Blog eine Geschichte gelesen. Es ging um eine Mutter und ihr Kind (in dieser Geschichte war es der Sohn, glaube ich). Die Geschichte erzählt das Erwachsenwerden des Kindes und das Älterwerden der Mutter und die sich wandelnde Beziehung der beiden.

Leider kann ich mich nicht erinnern, in welchem Blog ich das gelesen habe. Kann mir jemand weiterhelfen? Das wäre toll. Danke!

edit: ... hach, ich hab's gefunden ... man kann's leider so schlecht lesen, wegen der Farben ...

Wenn's jemanden interessiert ... HIER ist es ... und danke für eure Mühe :-)

Kommentare:

  1. Hallo
    in einem Blog hab ich das noch nciht gesehen, aber die Geschichte kommt mir bekannt vor. ich geh mal meinen PC durchstöbern, m,eist speicher ich solche Sachen irgendwo...

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  2. Weiß zwar nicht in welchem Blog du es gelesen hast, aber ich kenne es aus einem Forum. Meinst Du das?

    Ich werde Dich immer lieben ...

    Eine Mutter hielt ihren neugeborenen Sohn in den Armen. Sie wiegte ihn vor und zurück, vor und zurück, und sang ganz leise:

    Ich liebe Dich für immer,
    meine Liebe ist Dein;
    solang wie ich lebe
    wirst Du mein Kind sein.


    Der Sohn wuchs heran. Er wurde größer und größer. Als er zwei Jahre alt war, rannte er durchs ganze Haus; er riß Bücher aus den Regalen, leerte den Kühlschrank oder spülte die Uhr seiner Mutter durchs Klo hinunter. Dann seufzte seine Mutter manchmal: „Der Junge macht mich noch wahnsinnig!“
    Aber nachts, wenn ihr Sohn endlich eingeschlafen war, ging die Mutter in sein Zimmer und trat auf Zehenspitzen an sein Bett. Wenn er tief und fest schlief, setzte sie sich zu ihm und dachte an die Zeit zurück, als sie ihr Baby in den Armen wiegte, vor und zurück, und sang ganz leise:

    Ich liebe Dich für immer,
    meine Liebe ist Dein;
    solang wie ich lebe
    wirst Du mein Kind sein.


    Der Sohn wuchs heran. Er wurde größer und größer. Als er neun Jahre alt war, kam er nie zum Essen rein, wenn man ihn rief; nie wollte er sein Bad nehmen; und wenn die Oma zu Besuch kam, sagte er unanständige Dinge um sie zu ärgern. Manchmal hätte seine Mutter den Bengel am liebsten an den Zoo verkauft.

    Aber nachts, wenn ihr Sohn endlich eingeschlafen war, ging die Mutter in sein Zimmer und trat auf Zehenspitzen an sein Bett. Wenn er tief und fest schlief, setzte sie sich zu ihm und dachte an die Zeit zurück, als sie ihr Baby in den Armen wiegte, vor und zurück und sang ganz leise:

    Ich liebe Dich für immer,
    meine Liebe ist Dein;
    solang wie ich lebe
    wirst Du mein Kind sein.

    Der Sohn wuchs heran. Er wurde größer und größer. Als er ein Teenager war, hatte er merkwürdige Freunde, ernährte sich ungesund und hörte laute Musik. Dann dachte seine Mutter manchmal, sie sei im Zoo!

    Aber nachts, wenn ihr Sohn endlich eingeschlafen war, ging die Mutter in sein Zimmer und trat auf Zehenspitzen an sein Bett. Wenn er tief und fest schlief, setzte sie sich zu ihm und dachte an die Zeit zurück, als sie ihr Baby in den Armen wiegte, vor und zurück und sang ganz leise:

    Ich liebe Dich für immer,
    meine Liebe ist Dein;
    solang wie ich lebe
    wirst Du mein Kind sein.


    Der Sohn wuchs heran. Er wurde größer und größer. Als er erwachsen war, zog er zu Hause aus. Er wohnte jetzt am Ende der Stadt.

    Manchmal, nachts, wenn seine Mutter nicht schlafen konnte, lag sie im Bett dachte an die Zeit zurück, als sie ihr Baby in den Armen wiegte, vor und zurück und sang ganz leise:

    Ich liebe Dich für immer,
    meine Liebe ist Dein;
    solang wie ich lebe
    wirst Du mein Kind sein.


    Aber nicht nur der Sohn wurde älter, auch die Mutter wurde älter und älter und alt. Eines Tages rief sie ihren Sohn an und sagte: „Du kommst besser vorbei; ich bin zu alt und zu gebrechlich, um das Haus zu verlassen". Der Sohn fuhr quer durch die Stadt zu seiner Mutter. Als er zur Tür hereintrat, hörte er sie leise singen:


    Ich liebe Dich für immer,
    meine Liebe ist Dein ...


    Aber sie konnte nicht zu Ende singen, so gebrechlich war sie und schwach. Da setzte sich der Sohn zu seiner Mutter ans Bett und nahm sie in die Arme. Er wiegte sie vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück und sang ganz leise:

    Ich liebe Dich für immer,
    meine Liebe ist Dein;
    solang wie ich lebe
    wirst Du meine Mutter sein.

    Als der Sohn an diesem Abend nach Hause kam, blieb er lange auf der Treppe stehen. Dann trat er in das Zimmer, wo seine neugeborene Tochter schlief. Er trat auf Zehenspitzen an ihr Bett und nahm sie sanft in die Arme. Er wiegte das Baby vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück und sang ganz leise:

    Ich liebe Dich für immer,
    meine Liebe ist Dein;
    solang wie ich lebe
    wirst Du mein Kind sein

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  3. ... jetzt denke ich, da fehlt mittendrin irgendetwas, und irgendwie war die Geschichte, die ich gelesen hatte, ein kleines bischen anders ....

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  4. Ächz. Mist, jetzt hab ich Tränen in den Augen. Das ist ja echt schön. Googel doch mal nach "Deiner" Geschichte ...

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  5. Das ist von Robert Munsch hier der Link zu seiner Website und dem Buch!

    http://www.robertmunsch.com/books.cfm?bookid=40

    Ich heul immer wieder wenn ich das lese! :0)
    liebe Gruesse aus Florida
    Susanne

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  6. zu spät gesehen,
    wollte dir gerade den link geben.

    ist zu schön die geschichte.

    liebe grüße karin

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  7. Kleiner Tipp, für schlecht zu lesende Blogs, wegen ihrer Farben:

    Den Text einfach mit der Mouse markieren. Oft sind die Blogs ganz hell und die Schrift dann auch noch, da hilft das ganz gut.

    Die Geschichte muss ich mir mal in Ruhe durchlesen.

    VG
    Lunacy

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  8. Oh man, ist das toll...musste grade eine Träne verdrücken.
    Das erinnert mich gerade sehr an meinen Sohn, der nächste Woche 8 Jahre alt wird...und ich ihm soooo oft beim Schlafen zusehe und denke, was für ein Engel er doch ist, wenn er schläft ;-)

    Grüße Yve

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  9. Boah, da muss ich echt weinen - wie schön! Gerade, wo mein Sohn im Moment im "Klospülalter" ist..... und ich ihn am liebsten manchmal mitspülen würde :o)))))))

    Ganz lieben Gruss

    Manuela

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